Für mich ist die Integration ein Prozess, bei dem die Leute miteinander Kontakt aufnehmen. Sie lernen sich tolerieren und sie lernen ihre Schwächen kennen. Manchmal können die Menschen ganz andere Meinungen haben und die Integration führt dazu, dass sie einen Kompromiss finden können. Die Integration ist besonders wichtig, wenn es um die Ausländer, das heiβt die Zugewanderten, geht. Ihre Lage ist schwer, weil sie ihre Heimat verlassen haben und in einem neuen Land können sie sich fremd und unwohl fühlen. Sie müssen sich in einer neuen Kultur und in einer neuen Welt einleben. Ich glaube, dass die Gesellschaft, die Einzelnen und vor allem der Staat ihnen helfen sollen. Viele sagen, dass die Sprache ein Schlüsselwort zur Integration ist. Das bedeutet, dass die Kinder das Lernen der Fremdsprache am frühesten, wie es möglich ist, beginnen sollen. Wenn sie in einem fremden Land wohnen, müssen sie Fremdsprachen können, um sich mit anderen zu verstehen. Die Gesellschaft und der Staat sollen auch den Emigranten zeigen, dass sie zu Hause sind. Sie können Abgrenzung und Einsamkeit nicht empfinden und der Staat muss die Chancengleichheit garantieren. Für die Jugend ist es wichtig, mehr Begegnungsstätten zu eröffnen. Dort könnte sie mit anderen in Kontakt kommen und auch neue, fremde Kultur kennenlernen. Man braucht mehr Beratungsstellen, wo die Jugend mit den Spezialisten, die sich mit den Migrationskindern beschäftigen, sprechen könnte. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Integration in Polen schlecht aussieht. Die Leute sind intolerant und sie mögen nicht, wenn die Fremden andere Hautfarbe haben oder wenn sie anders aussehen. Für mich ist es normal, weil diese Aspekte uns nicht sagen, ob jemand gut oder schlecht ist. In Polen gibt es...