Der Mangfall Fluss

Die Mangfall hat keine eigentliche Quelle, sondern der Fluss wird ab dem Ausfluss des Tegernsees so genannt. Die drei größten Zuflüsse in den Tegernsee sind (im Uhrzeigersinn) Rottach, Weißach, Söllbach. Der Flusslauf richtet sich nach Nordosten aus bis zur rechten Einmündung der Schlierach, des Ausflusses des Schliersees. Am „Mangfallknie“ bei Valley, Ortsteil Grub, ändert die Mangfall, die zuvor in Richtung Norden fließt, in einer Kehre von beinahe 180° ihre Fließrichtung kurz nach Süden und dann weiter nach Südosten.

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Die Mangfall hat keine eigentliche Quelle, sondern der Fluss wird ab dem Ausfluss des Tegernsees so genannt. Die drei größten Zuflüsse in den Tegernsee sind (im Uhrzeigersinn) Rottach, Weißach, Söllbach. Der Flusslauf richtet sich nach Nordosten aus bis zur rechten Einmündung der Schlierach, des Ausflusses des Schliersees.

Am „Mangfallknie“ bei Valley, Ortsteil Grub, ändert die Mangfall, die zuvor in Richtung Norden fließt, in einer Kehre von beinahe 180° ihre Fließrichtung kurz nach Süden und dann weiter nach Südosten. Hierbei durchbricht sie die Seitenmoräne des ehemaligen Inntalgletschers. An der Innenseite des „Mangfallknies“ befindet sich ein Ungarnwall (Birg), von Westen kommend mündet der Teufelsgraben, ein ehemaliges Flussbett der Isar, ein.

Die größten Zuflüsse der Mangfall sind die Schlierach, die Leitzach, die Glonn und der Kaltenbach (Kalten). Zusätzlich wird die Mangfall noch von zahlreichen kleinen Zuflüssen, aber auch von Quellzuflüssen (besonders oberhalb des Mangfallknies) gespeist. Zu den weiteren Zuflüssen gehören der Schwärzenbach bei Louisenthal, der Festenbach (auch Moosbach) bei Thalmühl, der Steinbach bei Thalham, der Moosbach vor Grabenstoffl, der Hainerbach in der Vagener Au, der Kaltenbrunnbach in der Aiblinger Au und der Goldbach (auch Mühlbach) bei Pullach. Da über eine weite Strecke neben der Mangfall ein Kanal verläuft, münden einige ursprüngliche Zuflüsse nur noch indirekt in die Mangfall. So fließt beispielsweise der Feldkirchnerbach in Höhe Wuhrhaus zunächst in den Triftbach-Kanal. Auch das Wasser des Seehamer Sees, welches teilweise zum Leitzach-Kraftwerk umgeleitet wird, wird nach dem Leitzachwerk Staubecken in die Mangfall eingeleitet.

Quelle: Wikipedia